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Du kennst das bestimmt: Es ist halb 9 Uhr morgens, die Kolleg:innen kommen ins Büro. Schnell eine Tasse Kaffee, dann geht's hinter den Bildschirm, um die ersten Mails zu beantworten. Der Tag ist vollgepackt mit Meetings und auch die Mittagspause wird wieder hinter dem Bildschirm verbracht.
Zeit für eine Pause? Die gibt's meistens nicht…
Klar, jeder hat mal einen vollen Tag. Aber wenn sich das häuft, entsteht im Büro schnell eine gespannte Atmosphäre und ein Team ohne Motivation. Und das ist gar nicht so unwahrscheinlich: Ganze 1 von 4 Belgier:innen gibt an, jeden Tag Stress bei der Arbeit zu erleben.
Was ist die Lösung?
Ein großer Teil der Lösung liegt zum Greifen nah. Wusstest du, dass kurze, qualitätsvolle Pausen im Laufe des Tages einen riesigen Unterschied machen können? In Schweden ist das längst kein Geheimnis mehr. Die "Fika", das gemeinsame Pausenmoment im Tagesverlauf, ist dort heilig. In diesem Blog zeigen wir dir, warum (bewusstes) Pausieren auf der Arbeit so wichtig ist.
Warum Pausen so wichtig sind
Pausen sind nicht nur der schönste Teil des Tages, sie steigern auch die Produktivität und senken das Stresslevel. Das ist allgemein bekannt, aber welche anderen Vorteile bieten kurze, qualitätsvolle Pausen noch?
Neben der Frage "Warum sind Pausen gut?" können wir uns natürlich auch fragen: "Warum ist es schlecht, KEINE Pause zu machen?". Wenn du keine Pausen einlegst, kann das zu Konzentrationsverlust und deutlich geringerer Produktivität führen.
Wenn du dein Team motivierst, regelmäßig Pausen einzulegen, wirst du schnell positive Effekte feststellen. Kleine Pausen fördern allgemein die Entscheidungsfähigkeit und sorgen für einen schärferen Kopf. Als Folge davon bekommt auch die Kreativität einen Schub!
Kurz gesagt: Pausen helfen dabei, Ziele effizienter zu erreichen.
Natürlich gibt es einen Unterschied zwischen den verschiedenen Arten von Pausen. Eine Meditationsübung hat nicht denselben Effekt wie ein nährstoffreicher Snack. Deshalb listen wir hier ein paar Vorteile auf, die bestimmte Pausenaktivitäten für dich und dein Team haben können.
Die entspannende Pause
Wenn jemand eine entspannende Pause einlegt, zum Beispiel kurz einen Artikel liest oder eine Runde durchs Büro dreht, wirkt sich das auf die Stimmung aus. Der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin kommt mental erholt aus der Pause zurück und fühlt sich wieder ein Stück kraftvoller. Außerdem gerät das Team so in eine positivere Stimmung und ist weniger anfällig für äußere Reize.
Auch etwas Abstand vom physischen Arbeitsplatz zu nehmen, sorgt dafür, dass die Leistung bei Aufgaben höher liegt, denn der Arbeitsplatz wird meist mit Arbeiten und Produktivität in Verbindung gebracht.
Etwas Neues lernen
Auch wenn es nur eine tägliche Duolingo-Session ist: Etwas Neues zu lernen sorgt dafür, dass man weniger erschöpft ist. Das mag widersprüchlich klingen, aber jeder kennt diesen Produktivitätsschub, wenn man gerade etwas gelernt hat! Ermutige dein Team also, etwas zu finden, das sie interessiert, damit sie ihre Pausenzeit mit Freude nutzen! Am besten passiert das nicht hinter dem Computer, auch wenn das ab und zu natürlich mal vorkommen kann.
Soziale Aktivitäten
Ein Tag ohne Kaffeeklatsch ist ein verlorener Tag. Es zeigt sich, dass diese kurzen sozialen Momente an der Kaffeemaschine enorm gut für die Produktivität sind! Dein Team wird bessere Laune haben und das allgemeine Wohlbefinden steigt in die Höhe. Außerdem fühlen sich deine Kolleg:innen so mehr miteinander verbunden, was zu einer besseren Teamatmosphäre führt – und die führt wiederum zu besseren Ergebnissen.
Ein bewusstes Mittagessen oder ein bewusster Snack
Essen ist der Treibstoff für den Körper! Oft sehen wir Büros, in denen weniger nährstoffreiche Kekse und Softdrinks den Arbeitsplatz dominieren. Sie mögen lecker sein… aber sie haben eine ziemlich negative Auswirkung auf Leistung und Wohlbefinden der Mitarbeitenden. Motiviere dein Team also dazu, bewusster zu essen und zu snacken. Das trägt zu einer besseren Arbeitsatmosphäre bei und hält den Stoffwechsel in Schwung, wodurch die Produktivität steigt und die bekannten Energie-Tiefs vermieden werden.
