Wie vermeide ich ungesundes Snacken?

Inhaltsverzeichnis

    Lesezeit: 3 Min.

    Ungesunde Snacks

    Regelmäßig eine Pause mit einem bewussteren Snack einlegen ist wichtig und sorgt dafür, dass du einen energiegeladenen und produktiven Tag hast. Aber wie schaffst du es, nicht zu weniger ausgewogenen Optionen zu greifen? Mit diesen 7 Tipps wird bewusster snacken einfacher als je zuvor.

    1. Komm dem Hangry-Monster zuvor!

    Entscheide dich für ein ausgewogenes Frühstück, das dir mit genug komplexen Kohlenhydraten, Eiweiß und Ballaststoffen lange ein Sättigungsgefühl gibt, und lass das Frühstück auf keinen Fall aus. Du kannst dein Frühstück natürlich auch etwas später am Tag einnehmen, wenn das besser zu dir oder deinem Rhythmus passt. Das Gleiche gilt für das Mittagessen. Nimm dir ruhig die Zeit, bewusst zu essen, und entscheide dich für ein vollwertiges, ausgewogenes Mittagessen. So vermeidest du von Anfang an große Schwankungen und Tiefpunkte, sodass du in Ruhe einen bewussteren Snack wählen kannst, anstatt wie ein Monster den Snackautomaten zu plündern.

    2. Werde dir bewusst und ändere dein Verhalten

    Oft greifen wir aus Gewohnheit zu (meist weniger ausgewogenen) Snacks. Werde dir dieses Verhaltens bewusst und plane voraus: Hol die weniger ausgewogenen Optionen einfach nicht ins Haus, sorge für zahlreiche bewusstere Alternativen, sodass du in dem Moment, in dem der Hunger kommt, nicht mehr nachdenken musst. Nach etwa zwei Wochen gewöhnst du dich schon richtig gut an deine neuen Gewohnheiten. Mach es dir leichter und kauf einfach keine weniger ausgewogenen Snacks. Was du nicht hast, kannst du in einem Moment der Schwäche auch nicht essen.

    3. Befreie dich vom Suchteffekt

    Raffinierter Zucker hat eine suchterzeugende Wirkung. Gönn dir eine Zucker-Detox-Phase und lass deinen Körper buchstäblich von diesem Zucker entwöhnen. Du wirst merken, dass dein Körper immer weniger danach verlangt, und es wird dir leichter fallen, bewusstere Entscheidungen zu treffen und langfristig dabei zu bleiben.

    4. Trink genug!

    Hunger und Durst werden oft verwechselt. Achte immer darauf, dass dein Körper ausreichend hydriert ist. Stell deine Wasserflasche neben dich, so fällt es dir leichter, im Laufe des Tages auf deine ideale Trinkmenge zu kommen. Ein Erwachsener sollte eigentlich 1,5 bis 2 Liter Wasser pro Tag trinken. Findest du es schwierig, die ganze Zeit Wasser zu trinken? Dann variiere ab und zu mit einem ungesüßten Kräutertee. Oder pimpe deine Wasserflasche mit frischen Kräutern wie Basilikum und Minze, Gurkenscheiben, Limettenspalten, Granatapfelkernen … Lass deiner Kreativität freien Lauf!




    5. Belohne dich mit etwas anderem als Essen

    Wir sehen Snacken oft als Belohnung. Das wurde uns schon als Kind so vermittelt. Denk mal darüber nach, wie oft du im Laden eine Süßigkeit bekommen hast, wenn du brav warst. Belohn dich weiterhin, aber entscheide dich für einen schönen Spaziergang mit dem Hund, einen kurzen Moment für dich selbst mit einer Zeitschrift, eine Runde Playstation mit Kolleg:innen, eine Partie Tischtennis … Wähl etwas, das dich glücklich macht, und belohn dich damit. Betrachte Snacken und Essen als den Treibstoff, mit dem du für deinen Körper sorgst, für einen gelungenen Tag.

    6. Stell einen farbenfrohen, verlockenden Obstkorb oder eine JustBite Snackbox voller bewussterer Leckereien auf

    Platziere sie gut sichtbar und in Reichweite. So wird bewusster snacken zum No-Brainer.

    Bewusstere Snacks im Büro

    7. Sorge für ausreichend Ruhe.

    Wenn du müde bist, greifst du noch leichter zu weniger ausgewogenem Comfort Food und kannst deine Impulse schlechter kontrollieren.