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Jetzt, wo wir dieses Jahr gemeinsam mittendrin im Kampf stehen to flatten the curve, hat dieser Begriff noch nie so stark in unseren Gedanken gehangen wie in dieser herausfordernden Zeit. Aber flatten the curve gilt auch für einen anderen Aspekt unserer Gesundheit, nämlich unseren Blutzuckerspiegel stabil zu halten. Wir gehen hier gerne etwas tiefer darauf ein, warum es so wichtig ist, diese Stabilität zu bewahren und die Kurve so flach wie möglich zu halten.
Was ist eigentlich der Blutzuckerspiegel, und warum muss er stabil bleiben?
Kurz etwas Theorie! Kohlenhydrate sind unsere primäre Energiequelle, und wir brauchen sie, um funktionieren zu können. Aber es ist wichtig, die richtigen zu wählen, denn nicht jedes Kohlenhydrat ist gleich.
Unser Körper wandelt die Kohlenhydrate, die wir essen, in Glukose um. Diese wird dann in unser Blut aufgenommen und in Blutzucker umgewandelt. Er wird in unserem Körper als Energiequelle gespeichert. Damit unsere Zellen diese Energiequelle nutzen können, muss unser Körper Insulin produzieren. Das kostet unseren Körper (und vor allem die Bauchspeicheldrüse) viel Energie. Wenn wir also viele einfache Kohlenhydrate oder schnelle Zucker essen, muss unser Körper viel Insulin produzieren, um diese hohe Menge an Glukose im Blut abzubauen. Sind die Mengen zu hoch, kann unsere Bauchspeicheldrüse nicht genug Insulin auf einmal produzieren, wodurch die Glukose nicht in unsere Zellen gelangt. Die Folge: ein Anstieg der Glukosemenge im Blut und ein starker Anstieg des Blutzuckerspiegels.
Hohe Spitzen gehen immer mit tiefen Tälern einher. Nach diesem starken Anstieg unseres Blutzuckerspiegels sinkt die Glukosemenge anschließend stark, sogar unter das „normale“ Niveau. Das geht einher mit Hungerattacken, Konzentrationsverlust und schlechter Laune. Kurz gesagt: ein allgemeines „bäh“-Gefühl.
Indem du Lebensmittel wählst, die die Kurve flach halten, vermeidest du diese ständigen extremen Schwankungen und die damit verbundenen Energietiefs. Das gibt dir kurzfristig mehr Energie und lässt dich dich wohler in deiner Haut fühlen. Und, noch wichtiger: Es kann helfen, die unangenehmen Folgen für deinen Körper auf lange Sicht zu vermeiden.
Mit einer flachen Kurve läuft die Energieversorgung viel stabiler und ausgeglichener. Eine flache Kurve sorgt dafür, dass der Körper nicht so stark belastet wird.
Raffinierter Zucker und how not to flatten the curve
Es ist schon länger bekannt, dass raffinierter Zucker nicht gut für uns ist. Aber was ist raffinierter Zucker eigentlich genau?

Kurz gesagt: Raffinierter Zucker wird in einer Fabrik so verarbeitet, dass er „gereinigt“ wird und nur noch weißer Zucker übrig bleibt. Das ursprüngliche Produkt (meist Saft aus Zuckerrüben) wird dabei von allen Fasern, Mineralien und Vitaminen befreit.
Unser Körper verarbeitet alle Zucker (auch die natürlichen) auf die gleiche Weise. Also gilt auch bei natürlichem Zucker: Genieße mit Maß.
Der große Unterschied zwischen raffiniertem und natürlichem Zucker liegt darin, dass raffinierter Zucker von allen nützlichen Nährstoffen befreit ist und somit "leere" Kalorien liefert.
Unser Körper muss viele Mineralien und Vitamine einsetzen, um den raffinierten Zucker zu verarbeiten. Die Produktion des nötigen Insulins zur Verarbeitung erfordert, wie bereits erwähnt, auch viel Energie von unserem Körper.
Indem du immer wieder zu Produkten mit raffiniertem Zucker greifst und so deinen Blutzuckerspiegel ständig stark schwanken lässt, betreibst du im Grunde Raubbau an deinem Körper.
Auf langfristig können ständige hohe Spitzen im Blutzuckerspiegel unangenehme Folgen für die Gesundheit haben, wie Schäden an Blutgefäßen, hohen Blutdruck und ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Müdigkeit und allerhand chronische Beschwerden.
Glykämischer Index! Was?
Aber wie erkennst du eigentlich Lebensmittel mit einem hohen Zuckergehalt?
Der glykämische Index kann ein Hilfsmittel sein, sagt aber eigentlich nicht alles aus.
Der glykämische Index ist die Messgröße, die angibt, wie schnell Kohlenhydrate in unserem Darm verdaut werden, um als Glukose ins Blut aufgenommen zu werden. Er gibt einen Hinweis auf die Geschwindigkeit, mit der der Blutzuckerspiegel durch den Verzehr von Kohlenhydraten steigt.
Aber nicht alle Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index verursachen unbedingt hohe Spitzen und niedrige Täler in deinem Blutzuckerspiegel und können dir also trotzdem helfen, diese Kurve stabil zu halten!
Qualität geht über alles
Es ist vor allem das Gesamtbild von Lebensmitteln und Kohlenhydraten, das zählt. Nimm zum Beispiel Haferflocken oder Trockenfrüchte. Diese haben einen hohen glykämischen Index. Da sie auch viele gute Stoffe wie Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien enthalten, werden sie langsamer vom Körper aufgenommen und ihr Einfluss auf die Kurve deines Blutzuckerspiegels bleibt begrenzt.
Deshalb ist es wichtig, den glykämischen Index im vollständigen Zusammenhang zu betrachten. Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index sind nicht unbedingt schlecht und zu vermeiden, solange sie von hoher Qualität sind und somit auch genug gute Stoffe enthalten, die unentbehrlich für deinen Körper sind.
Los geht's mit dieser Kurve
"Flatten the curve" war noch nie so wichtig, sowohl im großen Zusammenhang als auch für deine eigene Gesundheit! Denn gesündere Menschen sind glücklichere Menschen. Und mentale Widerstandskraft ist heutzutage auch nicht zu verachten, oder?!

Entscheide dich für Lebensmittel und Snacks, die deinen Blutzuckerspiegel schön stabil halten. Kurzfristig fühlst du dich energiegeladener im Laufe des Tages, kannst dich besser konzentrieren und hast weniger Stimmungsschwankungen (deine Mitmenschen werden es dir also auch danken!).
Auf lange Sicht investierst du damit in deine Gesundheit und wappnest dich besser gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und allerhand chronische Beschwerden.
JustBite hilft dir dabei gerne auf die Sprünge mit unseren sorgfältig ausgewählten Snacks und Informationen rund ums bewusstere Naschen!
